27. August 2026 · 3 Min. Lesezeit

Website für Handwerker: Was sie wirklich braucht

Was eine Handwerker-Website braucht, was weg kann und wie das in der Praxis aussieht. Mit Beispiel aus Worms.

Handwerker haben selten Zeit für ihre Website. Verständlich, die Baustelle geht vor. Trotzdem ist die Website oft der erste Eindruck, den ein neuer Kunde bekommt. Was sie wirklich braucht, ist überschaubar. Und einiges, was viele Seiten haben, kann weg.

Was ein Kunde in den ersten Sekunden wissen will

Wer auf deiner Seite landet, hat meistens ein konkretes Problem: Die Heizung ist kaputt, das Bad soll neu, im Treppenhaus brennt kein Licht. Er stellt sich drei Fragen:

  1. Macht der das, was ich brauche?
  2. Ist der in meiner Nähe?
  3. Wie erreiche ich ihn schnell?

Wenn deine Startseite diese drei Fragen ohne Scrollen beantwortet, hast du schon mehr richtig gemacht als die meisten.

Was rein muss

Deine Leistungen, konkret benannt. Nicht „Wir bieten umfassende Lösungen rund ums Haus", sondern „Hausmeisterservice, Gartenpflege, Winterdienst, kleine Reparaturen". Damit weiß der Besucher Bescheid, und Google auch.

Dein Einzugsgebiet. Nenn Ort und Umgebung. Wer in Worms nach einem Hausmeisterservice sucht, soll dich finden, und wer in Hamburg sucht, braucht dich ohnehin nicht.

Telefonnummer, groß und klickbar. Auf dem Handy muss ein Fingertipp genügen, um dich anzurufen. Am besten steht die Nummer oben im Kopfbereich und ist auf jeder Seite sichtbar.

Notdienst, wenn du ihn anbietest. Das ist für viele Kunden das wichtigste Argument überhaupt und gehört nach ganz oben, nicht versteckt in einen Unterpunkt.

Echte Fotos. Dein Team, deine Fahrzeuge, deine Arbeit. Stockfotos von lächelnden Handwerkern im sauberen Blaumann glaubt niemand.

Vertrauen. Wie lange gibt es dich? Wie viele Kunden oder Objekte betreust du? Gibt es Bewertungen? Solche Zahlen überzeugen mehr als jedes Adjektiv.

Was weg kann

  • Lange Firmengeschichte auf der Startseite. Interessiert die wenigsten. Ein Satz reicht, der Rest gehört auf eine Über-uns-Seite.
  • Slider mit fünf wechselnden Bildern. Die meisten Besucher sehen nur das erste. Auf dem Handy nerven sie eher.
  • News-Bereich, der seit 2019 nicht gepflegt wurde. Ein veralteter Beitrag wirkt schlechter als gar keiner.
  • PDF-Downloads statt Inhalt. Leistungen gehören als Text auf die Seite, nicht in ein PDF, das auf dem Handy niemand öffnet.

Ein Beispiel aus der Praxis

Für den Hausmeister- und Montageservice Thiem in Worms habe ich die Website neu aufgebaut. Die alte Seite sah eher nach Baustelle aus, und das Wichtigste war schwer zu finden.

Heute ist sofort klar, worum es geht: Hausmeisterservice in Worms, seit 1988, über 100 betreute Objekte, eigenes Fachpersonal und ein 24-Stunden-Notdienst. Leistungen und Notdienst sind auf den ersten Blick sichtbar, und auf dem Handy lässt sich die Seite endlich sauber bedienen. Den Vorher-Nachher-Vergleich findest du bei meinen Referenzen.

Und wer pflegt das alles?

Das ist bei Handwerkern meist der Knackpunkt. Die Seite wird einmal gebaut und dann jahrelang nicht angefasst. Öffnungszeiten stimmen nicht mehr, der Ansprechpartner ist längst in Rente.

Deshalb biete ich Websites im Abo an. Wenn sich etwas ändert, schickst du mir eine WhatsApp, ein Foto oder eine Sprachnachricht. Ich setze es um, meistens noch am selben Tag. Du musst dich um nichts kümmern und kannst dich auf deine Aufträge konzentrieren.

Neugierig, wie deine aktuelle Seite abschneidet? Mach den kostenlosen Website-Check. Dauert eine Minute.