Was kostet eine Website wirklich?
Einmalpreis oder Abo, Hosting, Updates, Änderungen: Welche Kosten bei einer Website wirklich anfallen und woran du ein faires Angebot erkennst.

Die ehrliche Antwort auf die Frage nach dem Preis lautet: Es kommt darauf an. Das hilft dir natürlich nicht weiter. Deshalb gehe ich hier die Posten durch, die bei einer Website wirklich anfallen, und zeige dir, wo die großen Unterschiede herkommen.
Die zwei Modelle: Einmalpreis oder Abo
Klassisch läuft es so: Eine Agentur baut deine Website, du zahlst einmal einen größeren Betrag, und danach gehört sie dir. Für kleine Betriebe liegt das schnell zwischen 2.000 und 8.000 Euro, je nach Umfang auch darüber.
Das Abo funktioniert anders. Du zahlst eine überschaubare Einrichtung und danach einen festen Betrag im Monat. Dafür kümmert sich jemand dauerhaft um die Seite: Hosting, Sicherheit, Updates und Änderungen.
Beides kann sinnvoll sein. Entscheidend ist, was nach dem Start passiert. Und genau da wird es beim Einmalpreis oft teuer.
Was beim Einmalpreis gern vergessen wird
Eine Website ist nie fertig. Öffnungszeiten ändern sich, neue Leistungen kommen dazu, ein Mitarbeiter geht, ein neues Foto soll rein. Dazu kommen Dinge, die du gar nicht siehst:
- Hosting und Domain: meist 10 bis 30 Euro im Monat.
- Updates und Sicherheit: Bei WordPress müssen System und Plugins regelmäßig aktualisiert werden. Passiert das nicht, wird die Seite angreifbar.
- Änderungen: Bei vielen Agenturen wird jede Kleinigkeit nach Stunden abgerechnet. 80 bis 120 Euro pro Stunde sind normal.
- Rechtliches: Datenschutzerklärung und Impressum müssen aktuell bleiben. Veraltete Texte sind ein beliebter Grund für Abmahnungen.
Rechne das über drei Jahre zusammen, und der vermeintlich günstige Einmalpreis sieht plötzlich ganz anders aus. Viele merken das erst, wenn die Seite nach zwei Jahren veraltet ist und niemand sich zuständig fühlt.
Was im Abo drin ist
Was ein Abo kostet, hängt davon ab, wie groß die Seite ist und was dazugehört, zum Beispiel ein Buchungssystem oder ein Shop. Der entscheidende Unterschied zum Einmalpreis: Du zahlst einen festen Betrag und weißt jeden Monat genau, woran du bist.
Drin ist alles, was nach dem Start anfällt: Hosting, Sicherheit, Updates und Änderungen. Wenn sich deine Öffnungszeiten ändern, schreibst du mir eine WhatsApp, und meistens ist es noch am selben Tag online. Ohne Stundenzettel und ohne Nachverhandeln.
Wo die Preisunterschiede herkommen
Wenn du Angebote vergleichst, achte auf diese Punkte. Sie erklären fast immer, warum ein Preis so viel höher oder niedriger ist als ein anderer:
Umfang. Eine Seite mit fünf Unterseiten ist etwas anderes als eine mit Terminbuchung, Mitarbeiterbereich und Shop.
Texte und Fotos. Lieferst du alles selbst, oder wird es erstellt? Gute Texte machen viel Arbeit und entscheiden mit darüber, ob Google dich findet.
Technik. Baukasten, WordPress oder eigene Entwicklung. Baukästen sind günstig, stoßen aber schnell an Grenzen. WordPress ist flexibel, braucht aber Pflege.
Betreuung. Ist nach dem Start Schluss, oder kümmert sich jemand weiter? Das ist der Posten, der im Vergleich am häufigsten unter den Tisch fällt.
Woran du ein faires Angebot erkennst
- Es steht klar drin, was nach dem Start passiert und was Änderungen kosten.
- Domain und Inhalte gehören dir. Wenn du wechseln willst, nimmst du sie mit.
- Es gibt keine jahrelange Vertragsbindung.
- Du bekommst vorab einen Entwurf zu sehen, bevor du dich festlegst.
Bei mir sind Domain, Texte, Bilder und Logo immer deine. Das Abo ist monatlich kündbar, und den ersten Entwurf siehst du oft schon nach einem Tag.
Mein Fazit
Ein niedriger Preis zum Start sagt wenig über die Kosten aus. Rechne immer mit drei Jahren und frag konkret nach, was danach passiert. Wenn du keine Lust hast, dich selbst um Technik und Updates zu kümmern, ist ein Abo meist die entspanntere und am Ende oft auch günstigere Lösung.
Du willst wissen, wo deine aktuelle Seite steht? Lass sie kostenlos checken. Dann siehst du schwarz auf weiß, was gut läuft und wo es hakt.
