16. Juli 2026 · 3 Min. Lesezeit

7 Gründe, warum Google deine Website nicht findet

Deine Website taucht bei Google nicht auf? Diese sieben Ursachen stecken fast immer dahinter, und viele davon kannst du selbst prüfen.

Du hast eine Website, aber wenn du nach deiner Leistung und deinem Ort suchst, taucht sie nicht auf? Das ist der häufigste Satz, den ich in Erstgesprächen höre. Die gute Nachricht: Die Ursachen sind fast immer dieselben, und viele davon kannst du selbst prüfen.

1. Deine Seite ist unter zwei Adressen erreichbar

Ruf deine Seite einmal mit www. und einmal ohne auf. Landest du beide Male auf derselben Adresse, ist alles gut. Bleiben beide Varianten stehen, sieht Google zwei Websites mit identischem Inhalt. Das schwächt beide.

Die Lösung ist eine sogenannte 301-Weiterleitung: Eine der beiden Adressen leitet dauerhaft auf die andere um. Das ist eine Sache von Minuten.

2. Der Seitentitel sagt nichts aus

Der Seitentitel ist die blaue Überschrift in den Suchergebnissen. Steht dort nur „Startseite" oder dein Firmenname, weiß Google nicht, wofür du gefunden werden willst.

Ein guter Titel nennt Leistung und Ort, zum Beispiel: „Hausmeisterservice in Worms | Firma Muster". Halte ihn kurz, etwa 50 bis 60 Zeichen. Alles darüber wird abgeschnitten.

3. Die Beschreibung fehlt oder ist zu lang

Unter dem Titel zeigt Google zwei Zeilen Text, die Meta-Beschreibung. Sie beeinflusst nicht direkt, auf welchem Platz du landest, aber sie entscheidet, ob jemand klickt. Schreib in ein bis zwei Sätzen, was du anbietest und warum man dich anrufen sollte. Mehr als etwa 155 Zeichen zeigt Google nicht an.

4. Auf der Seite steht zu wenig

Viele Startseiten bestehen aus einem großen Bild, einem Slogan und drei Kacheln. Für Besucher sieht das aufgeräumt aus, Google findet dort aber kaum etwas, das es verstehen kann.

Schreib auf, was du machst, für wen und wo. Ganz normal, so wie du es einem Kunden am Telefon erklären würdest. Die Begriffe, unter denen du gefunden werden willst, sollten dabei natürlich vorkommen.

5. Niemand verlinkt auf dich

Für Google ist jeder Link von einer anderen Website eine kleine Empfehlung. Hat deine Seite keine einzige, gilt sie als unbekannt, egal wie gut sie gemacht ist.

Einfache erste Schritte:

  • Ein Eintrag im kostenlosen Google-Unternehmensprofil
  • Einträge in Branchenverzeichnissen und bei deiner Kammer oder Innung
  • Partner, Lieferanten oder Vereine, mit denen du zusammenarbeitest, um einen Link bitten

Gekaufte Links aus dubiosen Quellen lässt du besser weg. Google erkennt die meisten davon, und im schlimmsten Fall schadet es mehr als es hilft.

6. Die Seite ist auf dem Handy schlecht bedienbar

Google bewertet seit Jahren zuerst die Handy-Version einer Seite. Wenn Texte dort winzig sind, Buttons zu nah beieinander liegen oder man seitlich scrollen muss, kostet dich das Plätze.

Der einfachste Test: Nimm dein Handy und versuch, auf deiner Seite in unter zehn Sekunden deine Telefonnummer zu finden und anzurufen. Klappt das nicht flüssig, hast du ein Problem.

7. Die Seite ist zu langsam

Lädt deine Seite länger als zwei oder drei Sekunden, springen viele Besucher wieder ab. Häufige Ursachen sind riesige Fotos direkt aus der Kamera, zu viele Plugins oder ein langsamer Server. Bilder zu verkleinern bringt oft schon viel.

Wie du jetzt weitermachst

Fang bei den Punkten 1 bis 3 an. Das sind kleine Änderungen mit spürbarer Wirkung. Die Punkte 4 und 5 brauchen mehr Zeit, sind aber auf Dauer die wichtigsten.

Wenn du nicht selbst suchen willst: Mein kostenloser Website-Check prüft genau diese Punkte und zeigt dir, wo deine Seite steht.